BerufsStart im öffentlichen Dienst: Krankenversicherung
UNSER TIPP: Sorgen vor der Gesundheitsuntersuchung zur Verbeamtung?
Das Sanatorium Dr. Holler in Bad Mergentheim kann Ihnen helfen ! In 2 Wochen sind Sie fit ! Unser Tipp: Buchen Sie das Pauschalangebot : "Diabetes Prävention ". Mehr Informationen finden Sie unter: www.sanatorium-holler.de |
Zur Übersicht aller Tipps zum Berufseinstieg
Tipps für den BerufsStart: Krankenversicherung...
In Deutschland gibt es zwei Arten von Krankenversicherungen:
- Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)
- Private Krankenversicherung (PKV).
Die wesentlichen Unterscheidungen zwischen der GKV und PKV:
- bei der gesetzlichen Krankenversicherung ist der Beitragssatz auf Basis weitgehend
staatlich festgelegter Leistungen kalkuliert,
- der Leistungsumfang ist lt. SGB V auf „wirtschaftliche, ausreichende, notwendige und zweckmäßige Leistungen" beschränkt nicht risiko-, sondern einkommensabhängig,
- beinhaltet eine Umverteilungskomponente, die die Bezieher mittlerer Einkommen zugunsten von Geringverdienern oder beitragsfrei Versicherter (z.B. Familienmitglieder) belastet,
- umlagefinanziert (d.h. es werden keine (Alters-) Rückstellungen für die höheren Kosten älterer Versicherter gebildet), nicht demographiegesichert (d.h. die Alterung der Bevölkerung führt zu tendenziell immer höheren Beitragssätzen).
In der Privaten Krankenversicherung ist die Versicherungsprämie
- kalkuliert auf Basis individuell zwischen Versicherungsnehmer und Versicherung vereinbarter Leistungen, risikobezogen und einkommensunabhängig,
- rücklagebildend (d. h. vorhersehbare Kostensteigerungen durch die Altersentwicklung innerhalb einer Tarifgruppe werden durch eine Rücklagenbildung gemindert),
- demographiefest, da die Prämien jeweils für die versicherte Tarifgruppe berechnet werden und nur für diese risikogerechte Beiträge erhoben werden und Zahlungen erfolgen. Die Altersentwicklung wird sich auch in diesen Tarifgruppen in der Risikokalkulation niederschlagen und daher ebenso zu höheren Beiträgen führen wie in der gesetzlichen Krankenversicherung, allerdings nicht für alle im selben Maße,
- tarifgruppenbezogen kalkuliert und damit vergreisungsgefährdet (d. h. sie beinhaltet
nur einen Risikoausgleich innerhalb einer Tarifgruppe, aber keine Umverteilung mit weiteren Versichertengruppen im gleichen Versicherungsunternehmen).
Beide Versicherungsarten verhalten sich gleich bzgl. Kostensteigerungen in der medizinischen Versorgung und der zunehmenden Langlebigkeit der Bevölkerung.
Etwa 87,5 Prozent der Krankenversicherten sind Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse, 12,5% sind privat krankenversichert.
Seite Tipps Krankenversicherung:
Beginn Kasten
Auszubildende in der GKV, Beamtenanwärter in der PKV
Auszubildende im öffentlichen Dienst sind verpflichtet, sich in einer GKV zu versichern. Es besteht ein Recht auf Wahlfreiheit, d.h. die Auszubildenden können sich eine Krankenkasse frei auswählen. Da es sowohl bei den Beiträgen als auch bei den Leistungen erhebliche Unterschiede gibt, ist es ratsam, sich vorher umfassend zu informieren. Unter www.berufsstart-im-oeffentlichen-dienst.de finden Sie
einige Link-TIPPS. Für Beamtenanwärter gelten andere Regelungen. Sie erhalten vom Dienstherrn eine Krankenfürsorgeleistung und sind beihilfeberechtigt. Deshalb übernimmt der Arbeitgeber einen bestimmten Prozentsatz der anfallenden Krankheitskosten. Beamtenanwärter müssen sich lediglich für den Teil absichern, den die Beihilfe nicht abdeckt. Mit diesen Besonderheiten bei Beamten und Beamtenanwärtern sind die sogenannten Selbsthilfeeinrichtungen bestens vertraut. Sie kennen sich gerade bei der Beihilfe besonders gut aus und bieten leistungsfähige Produkte zu günstigen Tarifen. Mehr Informationen unter www.berufsstart-im-oeffentlichen-dienst.de.
Ende Kasten
EMPFEHLUNG: Beamtenanwärter erhalten im Krankheitsfall eine Fürsorgeleistung (Beihilfe) des Dienstherrn. Mehr Informationen zur Beihilfe unter www.die-beihilfe.de.
Damit Sie sich als Berufseinsteiger im öffentlichen Dienst für die richtige Krankenversicherung entscheiden, sollten Sie sich bei den Selbsthilfeeinrichtungen für den öffentlichen Dienst informieren. Dort haben Sie als Beschäftigter im öffentlichen Dienst die besten Vorteile:
- Deutsche Beamtenversicherung (www.dbv.de)
- Debeka (www.debeka.de)
- HUK-COBURG (www.huk.de)
- NÜRNBERGER (www.nuernberger.de)
- und SIGNAL IDUNA (www.signaliduna.de).
Mehr Informationen zu den vorteilhaften Angeboten für Beamte (Beamtenanwärter) und Tarifbeschäftigte (Auszubildende) im öffentlichen Dienst finden Sie unter www.selbsthilfeeinrichtungen.de.
|
OnlineService für den öffentlichen Dienst Für nur 10,00 Euro bei einer Laufzeit von 12 Monaten bleiben Sie auf dem Laufenden, beispielsweise können Sie den Ratgeber "BerufsStart im öffentlichen Dienst" als OnlineBuch und weitere rund einhundert PDF-Dokumente zu den wichtigsten Themen des öffentlichen Dienst herunterladen, lesen und ausdrucken. Mehr Informationen |
mehr zu: Tipps für jeden Tag